Kann ich das? Kitebuggy fahren auf Borkum


Da stehen diese dreirädrigen Segler am Strand von Borkum.  Kitebuggy nennt sich das. Da steht dass man die mieten kann. Da steht das es nicht schwer ist. Aber stimmt das auch? Wir haben mit Borkum-Urlaubern für euch geredet. Kann man das wirklich mal so machen? Auch wenn man nicht mehr 20 ist. Hier eine überraschende Antwort von Andrea Hoffmann.

Kann das wirklich jeder? Kitebuggy fahren auf Borkum? Wir waren eher skeptisch – bis wir auf einen Facebook-Eintrag stießen. Da haben wir mal nachgefragt:

Auszug aus einem Facebook Dialog dazu:

„Das waren drei supertolle Stunden am Strand. Es hat riiiesigen Spaß gemacht.“

Andrea Hoffmann, Borkum-Urlauberin und Schnupper-Nutzerin

Abdrea schien völlig begeistert vom Kitebuggy fahren. Urlaub auf Borkum und einen ganz neuen Sport probieren? Sie klang so, als ob sie das noch nie vorher gemacht hätte. Wir wurden neugierig. Daraufhin entspann sich folgender Dialog mit Andrea via Facebook:

Christian Spanik Heißt: ihr ward mit den Dingern unterwegs die man mieten kann und hattet Spaß? Anfänger oder schon mal gemacht?

Andrea Hoffmann Zum ersten mal gemacht. Schnupperkurs gebucht. Und man „beherrscht“ das Teil tatsächlich in der Zeit. O.k. nicht immer😉

Christian Spanik Danke für die Info. Könnte auch für unsere Feriengäste interessant sein, weil das nur drei Minuten von unserer Ferienwohnung weg ist. Darf ich Euch da ggf. in einem Blogartikel auf unserer Seite zitieren?

Andrea Hoffmann Kein Problem. Und wir sind auch keine 20 mehr, Und auch keine 30, und …😉

Christian Spanik Na super – wir auch nicht 😉 Aber ein paar unserer Gäste schon 😉

Es ist also offensichtlich überhaupt keine Frage des Alters oder der Sporterfahrung. Wer jetzt aber trotzdem noch etwas unsicher ist und mehr übers Kitebuggy fahren wissen möchte, für den haben wir ein bisschen nachrecherchiert …

Zunächst einmal: Was ist eigentlich ein Kitebuggy?

Also der „Buggy“ vom Kitebuggy, und das gilt nur nur für Borkum, ist ein dreirädriges Gefährt mit einem lenkbaren Vorderrad und einer starren Hinterachse. In der Mitte befindet sich ein Sitz, worin der Fahrer sitzt und mit den Füßen mittels Rasten an der Vordergabel den Buggy in die gewünschte Richtung manövrieren kann. Angetrieben wird das Gefährt durch einen Lenkschirm – den nennt man „Kite“, oder auch „Drachen“. Und der Kite ist über ein Trapez mit dem Notauslösesystem und gleichzeitig mit dem Fahrer verbunden. Kites gibt es in unterschiedlichen Größen, die je nach vorherrschendem Wind variieren. Die Windkraft überträgt sich direkt auf den Fahrer, der die Leinen des Kite in den Händen hält.

Für Anfänger: Schnupperkurs oder Powerkitekurs auf Borkum

Seit März 2016 betreibt Chris John und sein Team direkt am Borkumer Nordstrand (von unserer Ferienwohnung aus, kann man direkt in drei Minuten da sein) eine  Kitebuggy- und Strandsegelschule. Er bietet einen Schnupperkurs für 89 Euro an, der rund 2 Stunden dauert. Allerdings wird in diesem Kurs der sichere Umgang mit einem Kite vorausgesetzt. Hatte man also so etwas noch nie in der Hand, sollte man zuerst den Powerkitekurs machen – der ist eine gute Vorbereitung auf den Schnupperkurs und kostet 69 Euro.  Hier lernt man den Auf- und Abbau eines Powerkites, die sichere Steuerung und bekommt auch noch eine genaue Erklärung des Windfensters (Zenit, Powerzone etc.). Ist man bereit für den Schnupperkurs, kann man sich auf das Erlernen vom Wenden, Halsen und gegen den Wind Kreuzen freuen – der Preis dafür beläuft sich auf 89 Euro. Bei beiden Kursen ist natürlich das komplette Schulungsequipment im Preis inbegriffen.

Wer nach dem Schnupperkurs mit dem Grundkurs noch weiter machen möchte, kann sich freuen – denn da werden 50% der Kosten des Schnupperkurses angerechnet – für mehr Infos (weitere Kurse, Öffnungszeiten etc.) einfach mal auf die Homepage von Chris John und seiner Crew klicken.

Vorsicht Suchtgefahr!

Auf vielen Foren und Websiten haben wir über die Erfahrungen und Erlebnisse der Menschen mit dem Kitebuggy fahren gelesen und wir haben dabei gemerkt – alle haben sie eines gemeinsam: irgendwann hat jeder mal angefangen und das Erlernen dieser Sportart scheint wirklich sehr schnell zu gehen. Und einig waren sie sich auch alle: wer einmal einen „Kite“ in der Hand hatte, und die Kraft des Windes gespürt hat, der wird absolut fasziniert sein. Es ist zwar eine verhältnismäßig „junge“ Sportart in Deutschland – aber auf keinen Fall nur den „Jungen“ vorbehalten – ganz im Gegenteil!

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