Neue Strandbuden auf Borkum – ein Gewinn?
Wenn sich auf Borkum etwas verändert, dann wird darüber natürlich gesprochen. Und das war bei den neuen Strandbuden nicht anders. Und man fragt sich: Ist das gut? Oder eher schlecht. Uns ging das genauso. Also haben wir – nachdem wir nun seit den 80ern regelmässig auf der Insel sind – einfach mal getestet. Zumal die Strandbuden ja bei der Strandnähe unserer Wohnung ein ganz wichtiges Angebot für uns und unsere Gäste sind. Hier das Ergebnis
Der Strand auf Borkum hat sich verändert. Nicht nur dass die Sandbank der Seehunde sich immer mehr vergrößerte und in Richtung Kurhaus ausdehnt. In den vergangenen Jahren ist dort auch baulich vieles neu gemacht worden. Von den Wegen bis zur Beleuchtung. Das gastronomische Angebot direkt am Konzert-Pavillion hat sich ebenfalls grundsätzlich verändern. Und nun waren die Strandbuden offenbar dran. Diese Veränderung hatte es aber in sich. Der Plan hat positive Reaktionen ausgelöst, aber auch kritische Stimmen. Und ganz ehrlich: Das konnten wir durchaus verstehen. Denn die alten Milchbuden gehörten für viele einfach zum vertrauten Borkum-Gefühl dazu. Ein bisschen Wehmut schwingt da schon mit. Uns ging es am Anfang ähnlich.

Noch 2015 sah eine typische Strandbude so aus, wie auf diesem Bild. Und ganz ehrlich wir haben sie geliebt. Quark mit Früchten, Milchreis mit Zimt & Zucker. Als Christian das erste Mal auf Borkum war, bevor wir einige Jahre später die Wohnung kauften, dachte er eigentlich: „Ich komme nur wegen einem Familienfest hierher. Aber ich guck das ich schnell wieder wegkomme.“ Verständlich, wenn man in seinen 20igern ist. Aber ein sonniger Tag und ein erster Besuch in einer Milchbude änderte alles: „Milchreis mit Zimt und Zucker! Das hatte ich seit frühester Kindheit nicht mehr gegessen. Es war ein Traum. Fast wie eine Zeitreise.“

Und ab diesem Moment beschloss Christian doch öfter mal nach Borkum zu fahren. Nicht nur wegen dem Milchreis und der Buden – sondern auch weil er rasch feststellte, dass er sich dort in kürzester Zeit extrem schnell erholte. „Und weil ich damals sehr stark zwischen USA – um genau zu sein dem Silicon Valley – und Deutschland pendelte, war das gerade zu ideal, um schnell wieder anzukommen in Deutschland. Jetlag? Der Inselwind blies es praktisch fort.“
Und irgendwann entstand die Idee in Borkum eine Wohnung zu kaufen – und eben auch der Gedanke die als Ferienwohnung zu vermieten. Der Rest – naja, den kennen alle die hier vorbeischauen oder bei uns in Wohnung als Gäste sind ja selber. Das Erholungsgefühl hat sich bei uns bis heute nicht geändert.
Mehr über unsere Wohnung erfahrt Ihr hier:
Und natürlich war das „ankommen auf der Insel“ immer wie wenn man in sein zweites Zuhause kommt. Und die Milchbuden am Strand waren ein Stück „zweites Wohnzimmer“. Und nun sollten die also weg. Auch wir waren, freundlich gesagt, überrascht.
Erst selbst anschauen, dann urteilen
Bevor man sich eine Meinung bildet, wollten wir es aber nicht bei dem belassen, was man so hört. Also haben wir die neuen Buden selbst ausprobiert. Wir sind ja leider nicht so oft auf der Insel, wie wir gerne wären, aber bei der nächsten Gelegenheit haben wir gesagt: Heute ist Strandbuden-Test.
Um es vorweg zu nehmen: Unser Eindruck war am Ende sehr positiv. Das durchgängig schöne Wetter half bei diesem Eindruck natürlich. Aber den Vorteil hatten die Milchbuden ja bei Christians erstem Aufenthalt auf Borkum auch. Das freundliche Personal (auch wenn Stress ist) ist hier zuerst zu nennen. Nach wie vor holt man sich die Sachen selber an der Theke ab. Aber das Angebot ist deutlich größer und zum Teil auch internationaler. Keine Sorge: Milchreis und Quark gibt es bei den meisten Buden natürlich immer noch. Und auch ansonsten an vielen Stellen. Hier die Varianten mit Kirschen und die Variante mit Zimt und Zucker im Sturmeck… Von der Wohnung ein schöner Spaziergang von vielleicht 10 bis 15 Minuten – je nachdem wie flott man geht.


Denn wenn man einmal dort sitzt, merkt man schnell: Die neuen Strandbuden haben wirklich ihre Vorteile. Das Essensangebot ist vielfältiger geworden, vieles wirkt entspannter und zeitgemäßer, und es gibt einfach mehr Möglichkeiten, auch spontan etwas Schönes aus einem Abend zu machen. Abends? Ja – das ist die zweite Neuerung.
Gerade abends eine schöne Alternative
Besonders schön finden wir, dass man in einigen der Buden auch am Abend noch länger sitzen kann. Wichtig: Wie man uns beim Test sagte: Das sind nicht immer die gleichen, sondern die wechseln sich ab. Fragt also am Nachmittag am besten, wenn Ihr eine Bude im Blick habt für den Abend.
Ein Getränk in der Hand, Blick aufs Meer, vielleicht noch etwas Kleines zu essen – und dann langsam den Sonnenuntergang über der Nordsee genießen. Das hat schon etwas. Gerade nach einem langen Strandtag ist das eine sehr entspannte Möglichkeit, den Abend ausklingen zu lassen, ohne dass man dafür noch einmal groß losziehen muss.
Denn genau an diesem Punkt spielt für uns auch die Lage unserer Wohnung eine ganz praktische Rolle.

Zwei Minuten bis zum Strand – und damit auch zu den Buden
Da unsere Wohnung nur etwa zwei Minuten vom Strand entfernt liegt, sind die neuen Strandbuden für uns und natürlich auch für unsere Gäste ein richtig praktisches zusätzliches Angebot.
Nicht immer möchte man abends noch in ein Restaurant gehen. Manchmal ist einem eher nach etwas Unkompliziertem. Vielleicht noch kurz raus, etwas essen oder trinken, aufs Meer schauen und danach ganz entspannt wieder zurück in die Wohnung. Genau dafür sind die Buden aus unserer Sicht wirklich ideal.
Für Wohnungen, die eher weiter in der Inselmitte liegen, mag das vielleicht nicht ganz so ins Gewicht fallen. Aber bei uns ist diese Nähe zum Strand eben im Alltag des Urlaubs tatsächlich spürbar. Und durch die neuen Buden ist sie noch ein Stück praktischer geworden. Viele Sitzgelegenheiten (es gibt oft unterschiedliche) sind auch bei längerem Sitzen wirklich sehr bequem. Manche sind ideal für das schnelle Getränk oder das schnelle Essen während des Tages. Andere prima für den längeren Abend mit alten oder neuen Freunden, die man auf der Insel kennen gelernt hat. Nebenbei – gerade in den Buden kommt man schnell mit neuen Leuten ins Gespräch, wenn man das will. Es ist einfach anders in der Bude am Strand als im Restaurant.
Nicht nur Strand, sondern auch ein Stück mehr Freiheit
Was uns daran gefällt: Es erweitert einfach die Möglichkeiten für uns und die Gäste.
Man kann in der Wohnung selbst etwas zubereiten. Dafür ist ja unsere neue Küche da. Man kann essen gehen. Oder man entscheidet sich für die Strandbude. Gerade diese Mischung macht es angenehm. Nicht festgelegt sein, sondern je nach Wetter, Stimmung und Appetit einfach schauen, worauf man Lust hat.
Und genau das ist aus unserer Sicht im Urlaub viel wert. Hier mal ein paar Impressionen der „Neuen“:






Die alten Milchbuden vergisst man trotzdem nicht
Trotz aller positiven Eindrücke bleibt natürlich auch ein wenig Nostalgie und damit ein wenig Verlust-Schmerz.
Die guten alten Milchbuden hatten ihren ganz eigenen Charme, und wir verstehen jeden, der ihnen auch weiter ein bisschen nachtrauert. Solche Orte sind eben nicht nur praktisch, sondern auch mit Erinnerungen verbunden. Man denkt an frühere Aufenthalte, an Erlebnisse. Aber das verschwindet nicht einfach, nur weil etwas neu gebaut oder gestaltet wurde.
Aber vielleicht ist genau das der faire Blick auf die Entwicklung: Man darf das Alte vermissen und trotzdem sehen, dass das Neue auch einiges richtig gut macht.
Unser Fazit
Für uns sind die neuen Strandbuden auf Borkum auf jeden Fall eine Bereicherung.

Nicht, weil jetzt alles plötzlich besser ist als früher. Sondern weil es heute einfach mehr Möglichkeiten gibt. Mehr Auswahl, mehr Aufenthaltsqualität und gerade für Gäste in strandnahen Wohnungen wie unserer eine sehr angenehme Alternative für einen entspannten Abend.
Und deshalb sehen wir diese Entwicklung insgesamt ziemlich positiv.
Falls Ihr Euch für einen Aufenthalt auf Borkum und bei uns interessiert: Hier ist unser aktuelle Kalender mit freien Zeiten und belegten Zeit.
Kalender Ferienwohnung Nr. 3 (Frei/Belegt)
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